13.09.2010

Staatministerin Prof. Sabine von Schorlemer beim Landesamt für Archäologie in Leipzig

v.l.: Dr. Stäuble, Staatsministerin von Schorlemer, Landesarchäologin Dr. Smolnik, Dr. Westphalen in der Arbeitsstelle Heilemannstraße 
© Landesamt für Archäologie

Besuch der Arbeitsstelle in Connewitz und archäologischer Rundgang durch die Altstadt.

Den gestrigen Tag des offenen Denkmals nutzte die Staatsministerin im Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Prof. von Schorlemer, um sich über die Arbeit der Archäologen in Leipzig und Umgebung zu informieren. Landesarchäologin Dr. Regina Smolnik begrüßte die Ministerin in der Arbeitsstelle des Landesamtes in der Leipziger Heilemannstraße, wo Prof. von Schorlemer verschiedene Grabungsprojekte im Braunkohlentagebau Schleenhain und der Leipziger Innenstadt erläutert wurden. Auch das DFG Projekt zur Aufarbeitung der größten ausgegrabenen neolithischen Siedlung Europas bei  Eythra im ehemaligen Tagebau Zwenkau stand auf dem Programm.

Im Anschluss fand in der Leipziger Altstadt ein archäologischer Rundgang statt. Dr. Thomas Westphalen erläuterte der Staatsministerin wichtige Stationen der Leipziger Stadtgeschichte. Da die Stadt im Jahr 1015 erstmals schriftlich erwähnt wird, sind alle vorgeschichtlichen Informationen sowie zahlreiche aus historischer Zeit den Erkenntnissen aus archäologischen Grabungen zu verdanken. Im Jubiläumsjahr 2015 planen das Landesamt für Archäologie und das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung eine Sonderausstellung über die Leipziger Stadtgeschichte unter Berücksichtigung der neuesten Forschungserkenntnisse.

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