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1000 Jahre Oberlausitz

Information zum Projekt »1000 Jahre Oberlausitz - Menschen, Burgen, Städte«

Bild: Projekttreffen der sechs Partnerinstitutionen

Projekttreffen der sechs Partnerinstitutionen 
(© Landesamt für Archäologie)

Das Landesamt für Archäologie Sachsen ist seit Oktober 2019 Leadpartner eines INTERREG Kooperationsprogrammes »Polen-Sachsen 2014-2020«.  Gemeinsam mit fünf anderen polnischen und deutschen Partnern startete in diesem Rahmen ein Forschungs- und Vermittlungsprojekt:
Das Projekt trägt den Titel »1000 Jahre Oberlausitz - Menschen, Burgen, Städte«. Es widmet sich der über 1000jährigen Geschichte der Oberlausitzer Region beiderseits der Neiße. Beteiligte Partner sind die Große Kreisstadt Zittau mit den Städtischen Museen Zittau, der Anthropologische Lehrstuhl an der Naturwissenschaftlichen Universität Breslau, das Museum Bautzen, das Keramikmuseum in Bunzlau und das Euroregionale Zentrum für Kultur und Kommunikation EuRegioKom in Pieńsk.
Die Oberlausitz ist eine länderübergreifende Region. Etwa zwei Drittel gehören zu Deutschland und ein Drittel zu Polen. Die wechselvolle Geschichte der Oberlausitz ist aber eine gemeinsame, weil die Grenzen erst sehr viel später gezogen wurden. Das Projekt «1000 Jahre Oberlausitz – Menschen, Burgen, Städte« wird untersuchen, wie die Menschen in den vergangenen Jahrhunderten hier lebten und wohnten. Es wird Unsichtbares sichtbar machen und die gemeinsame Geschichte ins Bewusstsein rufen. Gemeinsam werden wir schlaglichtartig drei Themenkomplexe bearbeiten: die slawische Besiedlung der Oberlausitz, den Sechsstädtebund und die schlesischen Befreiungskriege während der Napoleonischen Zeit.
Das Projekt ist auf eine Dauer von 2 ½ Jahren angelegt. Eine Tafelausstellung wird an verschiedenen Orten im polnischen und sächsischen Arbeitsgebiet über die Inhalte des Projektes informieren. Mit archäologisch-historischen Führungen, Workshops und der Nachstellung einer napoleonischen Schlachtszene wird das Oberlausitzer Kulturerbe und die gemeinsame Geschichte im sächsisch-polnischen Grenzraum vermittelt. Die Ergebnisse des Forschungsprojektes werden abschließend in Bautzen, Zittau und Bolesławiec in mehreren Sonderausstellungen gezeigt.
  • Projektziel: Verbesserung der touristischen und kulturellen Attraktivität des Fördergebietes sowie der kulturellen Teilhabe durch die Förderung des kulturellen und archäologischen Erbes und dessen nachfolgende öffentlichkeitswirksame Präsentation.
  • Projektlaufzeit: 01. Oktober 2019 bis 31. März 2022
  • Projektbudget:  1 602 818,72 €
  • Förderungbetrag durch die Europäische Union:  1 362 395,72 €

Projektbüro: Fabrikstraße 50, 02625 Bautzen

Ansprechpartner für Öffentlichkeitsarbeit:  Emil.Mendyk@lfa.sachsen.de

 


Bild: Karte des Interregfördergebietes mit geplanten Maßnahmen

Karte des Interregfördergebietes mit geplanten Maßnahmen 
(© Landesamt für Archäologie)