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DFG Projekte

Bild: Graphische Anordnung des früheisenzeitlichen (7./6. Jh. v.Chr.) Kammergrabes D/39:<BR>a) Erdverfärbung der vergangenen Holzkammer; b) Mahlsteine dienten der Stabilisierung der Kammerkonstruktion; c) Urne mit Deckschale; d) Aus dem Leichenbrand (zusammen mit dem Toten verbrannt): Gewandnadelreste, Ringe und Armringe mit Tonkern aus Bronze sowie tordierte eiserne Drahtfragmente; e) Große eiserne Ringkopfnadel mit Klapperblechen lag auf der Schulter der Urne; f) Die urnennahe Gruppe wird als Trinkgeschirr gedeutet; g) Die urnenferne Gruppe unterstreicht den häuslichen Charakter des Grabes; h) Die Keramikpackung lag bei der Verbrennung des Toten vermutlich auf dem Scheiterhaufen.

Niederkaina bei Bautzen. Analyse des größten Bestattungsplatzes der Lausitzer- und Billendorfer Kultur.

Das Gräberfeld auf dem Schafberg von Niederkaina gehört mit 2.000 Bestattungen und über 26.500 Funden zu den größten und materialreichsten vorgeschichtlichen Bestattungsplätzen in Mitteleuropa. Er ist zudem der bedeutendste Friedhof der westlichen Lausitzer Kultur.

Bild: Ende 2016 erschien der erste Band mit einer Zusammenfassung der Eythra Projektes im Verlag der Uni Leipzig.

Eythra, Lkr. Leipziger Land: eine linien- und stichbandkeramische Siedlung und ihre Schlüsselfunktion zum Verständnis der frühneolithischen Entwicklung in Mitteldeutschland.

Bei Ausgrabungen im Vorfeld des Braunkohlenabbaus im Tagebau Zwenkau wurde zwischen 1993 und 2000 im Bereich der Ortschaft Eythra, Lkr. Leipzig, der Ausschnitt einer Besiedlungsfläche der Linien- und Stichbandkeramik (etwa 5300 - 4500 v. Chr.) auf einem Areal von ca. 30 ha aufgedeckt.

Bild: Der sächsische Gauleiter-Reichsstatthalter Martin Mutschmann (rechts) besuchte 1937 die von dem Dieraer Lehrer Kurt Schöne gestaltete Ausstellung »Vorgeschichte des Kreises Meißen« auf der Albrechtsburg.

Archäologie im politischen Diskurs. Ethnische Interpretationen prähistorischer Bodendenkmale in Sachsen, Böhmen und Schlesien zwischen 1918 und 1989

Bis heute ist es in der Archäologie üblich, Bodenfunde ethnischen Gruppen zuzuschreiben: Wenn von einer »slawischen« Burg oder einem »germanischen« Krieger die Rede ist, wird der archäologisch überlieferten Sachkultur eine ethnische Deutung unterlegt.

Bild: Bildschirmansicht der Software

Automatisierte Klassifikation

Die Klassifikation von Funden stellt in der Archäologie die grundlegende Methode dar, mit der einzelne Fundobjekte zu Typen zusammengefasst und miteinander verglichen werden können.

Bild: Brunnenhölzer von Eythra in bester Zimmermannsarbeit

Drei linienbandkeramische Brunnen aus dem Raum Leipzig

Rekonstruktion von Klima, Umwelt und Wirtschaftsweise im Altneolithikum und Untersuchung der Funde aus organischem Material.

Bild: Liebersee - Luftaufnahme der Grabungsfläche 1996

Das polykulturelle Gräberfeld von Liebersee, Kreis Torgau-Oschatz

Das vor- und frühgeschichtliche Gräberfeld von Liebersee, Lkr. Torgau-Oschatz, Sachsen ist nach Umfang, Belegungsdauer und Ausgrabungsstand einzigartig in Mitteldeutschland und besitzt paradigmatischen Charakter für weite Teile Mitteleuropas.

Bild: Zeichnerische Dokumentation gut erhaltener Baumreste des Spätglazial im Tagebau Reichwalde, Sommer 2001

Landschaftsarchäologie seit dem Spätglazial in der nördlichen Oberlausitz

Von 1993 bis 2001 führte das Landesamt für Archäologie Sachsen im Vorfeld des Braunkohletagebaus Reichwalde (Niederschlesischer Oberlausitzkreis) systematische archäologische Untersuchungen mit intensiver geowissenschaftlicher Begleitung durch.

Bild: Breunsdorf vor dem Abbruch

Siedlungsentwicklung von Breunsdorf (Kreis Leipziger Land)

Der Leipziger Südraum wird seit dem 19. Jahrhundert durch den Abbau von Braunkohle geprägt. 1994/95 musste das 1226 erstmals genannte Straßendorf Breunsdorf (Kreis Leipziger Land) für die Erweiterung des Abbaufeldes Schleenhain weichen.

Marginalspalte

Ausstellungen

Bild: smac Logo

Sachsens Schaufenster der Archäologie

Kooperationsprogramm SN - CZ

Bild: EU Logo mit Verweis auf die Europäische Union und den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Bild: Logo Archaeomontan

ArchaeoMontan 2018 - Mittelalterlicher Bergbau in Sachsen und Böhmen

Archäologische Gesellschaft in Sachsen e.V.

Mitglied von DRESDEN-concept

Bild: Logo von Dresden Concept

Archäologische Denkmale im Projekt PEGASUS

LfA unterstützt das Programm »Pegasus – Schulen adoptieren Denkmale«

Bild: Biehla

Download der Informationen zum Projekt

© Landesamt für Archäologie