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Archäologische Restaurierung

Bild: Paläozoologische Untersuchungen an Brunnensedimenten des Neolithikums

Paläozoologische Untersuchungen an Brunnensedimenten des Neolithikums 
(© Landesamt für Archäologie)

In den Labors in Dresden-Klotzsche können alle anfallenden Fundarten restauriert und für Forschungs- wie Ausstellungszwecke bereitgestellt werden. Bis zu 2000 Fundobjekte durchlaufen jährlich die Werkstätten. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stehen hierfür modernste Mittel zur Verfügung.

Bild: Blockbergungen werden vor der Freilegung mit dem Röntgengerät durchleuchtet, um Aufschlüsse über die enthaltenen Objekte zu gewinnen.

Blockbergungen werden vor der Freilegung mit dem Röntgengerät durchleuchtet, um Aufschlüsse über die enthaltenen Objekte zu gewinnen. 
(© Landesamt für Archäologie)

Bild: Die Oberflächen verschiedener Materialien können mit einem Hochfrequenz-Laser tiefgründig gereinigt werden.

Die Oberflächen verschiedener Materialien können mit einem Hochfrequenz-Laser tiefgründig gereinigt werden. 
(© Landesamt für Archäologie)

Bild: Holzdauben eines mittelalterlichen Bechers in einer Zuckerlösung.

Holzdauben eines mittelalterlichen Bechers in einer Zuckerlösung. 
(© Landesamt für Archäologie)

In unserer Holzrestaurierung werden Hölzer dauerhaft stabilisiert und vor dem Verfall bewahrt. Dazu werden die nassen Hölzer in eine ca. 10 prozentige  Zuckerlösung gelegt, die nach und nach aufkonzentriert wird, bis eine fast gesättigte Lösung erreicht ist. In einem zweiten Schritt werden die zuckergesättigten Hölzer bei -30°C tiefgefroren und sodann in der Gefriertrocknung getrocknet. Die Zuckerkristalle bilden nun ein »Stützkorsett« für die Holzfasern.

 

 


Dipl.-Restauratorin (FH) Franziska Frenzel-Leitermann

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