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Bild: Ehe der Vorschnittbagger im Tagebau Nochten, Kr. Görlitz, die Ausgrabung erreicht, dokumentieren die Archäologen Reste des Pücklerschen Jagdschlosses.

Ehe der Vorschnittbagger im Tagebau Nochten, Kr. Görlitz, die Ausgrabung erreicht, dokumentieren die Archäologen Reste des Pücklerschen Jagdschlosses. 
(© Landesamt für Archäologie)

In Sachsen sind über 13.000 archäologische Denkmale bekannt. Dies ist jedoch nur ein Bruchteil der real im Boden vorhandenen archäologischen Geschichtszeugnisse. Damit diese nicht unbeobachtet und unerkannt zerstört werden, setzt das Landesamt für Archäologie modernste Verfahren der Denkmalerkundung ein. Neben der geophysikalischen Prospektion (Geomagnetik, Geoelektrik, Radar) und dem archäologischen Stadtkataster, ist die Luftbildarchäologie das wichtigste Prospektionsinstrument. Die mit diesen Hilfsmitteln gewonnen Daten fließen in digitalisierter Form in das Geografische Informationssystem ein. Das GIS bietet durch genaue Kartierungen und Aufbereitung der Daten eine verlässliche Planungsgrundlage für effektive Ausgrabungen.
Bild: Altes und Neues in Dresden während der Ausgrabungen im »Quartier VI«. Diese Kellermauern am ehemaligen Jüdenhof liegen heute zu Füßen des Kulturpalastes aus den 70er-Jahren.

Altes und Neues in Dresden während der Ausgrabungen im »Quartier VI«. Diese Kellermauern am ehemaligen Jüdenhof liegen heute zu Füßen des Kulturpalastes aus den 70er-Jahren. 
(© Landesamt für Archäologie)

Im Mittelpunkt der Arbeit der sächsischen Landesarchäologie stehen die Erfassung, die Präsentation und der Schutz archäologischer Denkmale. Nur dort, wo ihr Erhalt nicht möglich ist, werden Ausgrabungen durchgeführt. Auch eine Grabung zerstört letztlich ein archäologisches Denkmal. Es ist danach nur noch in der Dokumentation überliefert. Moderne Scannertechniken erlauben heute eine dreidimensionale Widergabe von Grabungsflächen und Befunden. Es bedarf einer sorgfältigen Zukunftsplanung für archäologische Denkmale, um künftigen Generationen einen eigenen Blick auf die Vergangenheit zu ermöglichen.  Das Landesamt steht Bauherren und Investoren zur Verfügung, wenn es darum geht, archäologische Grabungen frühzeitig in die Bauablaufplanung einzupassen, Terminabläufe zu koordinieren und die Kosten zu budgetieren. Archäologische Grabungen werden in Sachsen durch das Landesamt für Archäologie durchgeführt, das auch Projektsteuerung und Kostenkontrolle übernimmt.

In jährlichen Veröffentlichungen legt das Landesamt die Ergebnisse seiner Arbeit vor. Es ist unser Ziel, der Öffentlichkeit das gesamte Spektrum der Tätigkeiten des Amtes darzustellen. Mit unseren Publikationsreihen wenden wir uns sowohl an die Fachwelt als auch an interessierte Laien.  Eine Übersicht über unsere neuesten Publikationen und lieferbaren Titel bieten Ihnen diese Webseiten. Alle Publikationen können Sie direkt bei uns bestellen.

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Ausstellungen

Bild: smac Logo

Sachsens Schaufenster der Archäologie

Kooperationsprogramm SN - CZ

Bild: EU Logo mit Verweis auf die Europäische Union und den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Bild: Logo Archaeomontan

ArchaeoMontan 2018 - Mittelalterlicher Bergbau in Sachsen und Böhmen

Archäologische Gesellschaft in Sachsen e.V.

Mitglied von DRESDEN-concept

Bild: Logo von Dresden Concept

Archäologische Denkmale im Projekt PEGASUS

LfA unterstützt das Programm »Pegasus – Schulen adoptieren Denkmale«

Bild: Biehla

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