1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Tag des offenen Denkmals, 10.09.2017

Bild: Öffentliche Führungen erfreuen sich eines großen Zuspruchs in der Öffentlichkeit.

Öffentliche Führungen erfreuen sich eines großen Zuspruchs in der Öffentlichkeit. 
(© Landesamt für Archäologie)

Wir laden alle Archäologie- und Geschichtsinteressierten herzlich ein, am Tag des offenen Denkmals ausgewählte Ausgrabungen und Ausstellungen in Sachsen zu besuchen.
Unsere Gäste bitten wir herzlich, auf unseren Grabungen zu ihrer eignen Sicherheit den Hinweisen unseres Personals Folge zu leisten sowie abgesperrte Areale nicht zu betreten. Beim Besuch von Ausgrabungen sind festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung erforderlich. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Unser Programm am 10.09. wird laufend ergänzt:


Führung durch die Sonderausstellung »Sachsens Geschichte unterm Acker – Landwirte schützen Denkmale«

Bild: Die Sonderausstellung »Sachsens Geschichte unterm Acker« gastiert zur Zeit im Nationalparkzentrum Sächsische Schweiz.

Die Sonderausstellung »Sachsens Geschichte unterm Acker« gastiert zur Zeit im Nationalparkzentrum Sächsische Schweiz. 
(© Landesamt für Archäologie)

Ort:
Nationalparkzentrum Sächsische Schweiz
Dresdner Str. 2 B, 01814 Bad Schandau
Zeit:
15:00 – 16:00 Kuratorenführung
 

Die vom Landesamt für Archäologie Sachsen und dem Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie gemeinschaftlich konzipierte Ausstellung widmet sich dem Erhalt archäologischer Denkmale in landwirtschaftlich intensiv genutzten Gebieten.
Mit ihrer modernen Gestaltung, eingängigen Texten, Bildern und Bildanimationen weist sie nicht nur auf die Gefahren hin, die unserem archäologischen Erbe durch die landwirtschaftliche Nutzung droht. Sie gibt auch Bespiele dafür, wie es durch verschiedene Maßnahmen erhalten werden kann, etwa durch den Einsatz schonender landwirtschaftlicher Technik oder die Anlage von Grünland.


Führung zum Brunnen der Jungsteinzeit aus dem Tagebau Vereinigtes Schleenhain, Kreis Leipzig.

Bild: Im Füllsediment des neolithischen Brunnens fanden sich zahlreiche teils verkohlte Holzreste.

Im Füllsediment des neolithischen Brunnens fanden sich zahlreiche teils verkohlte Holzreste. 
(© Landesamt für Archäologie)

Ort
B176 1 – Gewerbehalle direkt an der Bundesstraße
04536 Groitzsch Großstolpen

Zeit
von 10:00 – 15:00 Führungen zu jeder vollen Stunde

Der 2014 im Tagebauvorfeld Peres entdeckte jungsteinzeitliche Brunnen datiert in den Zeitraum  von 5200 - 5100 v. Chr. Damit gehört er zu ältesten Holzbauwerken Europas. In diesem außergewöhnlichen Befund haben sich über die Jahrtausende sogar organische Materialien erhalten. In einer Gewerbehalle in Großstolpen wird er derzeit unter Laborbedingungen freigelegt. Besucher erhalten die Gelegenheit, den Archäologen bei ihrer Arbeit  über die Schulter zu schauen und sich den nicht alltäglichen Fund erläutern zu lassen. Eine Begleitausstellung informiert zudem über die Jungsteinzeit in Sachsen und Europa sowie über weitere Brunnenfunde aus der Umgebung Leipzigs.


Archäologische Grabungen im Tagebauvorfeld Nochten

Bild: Dokumentationsarbeiten im Vorfeld des Tagebaus Nochten - im Hintergrund ist bereits der Vorschnittbagger zu sehen.

Dokumentationsarbeiten im Vorfeld des Tagebaus Nochten - im Hintergrund ist bereits der Vorschnittbagger zu sehen. 
(© Landesamt für Archäologie)

Ort
Tagebauvorfeld Nochten
Tiergartenstraße
02826 Weißwasser, Kreis Görlitz

Anfahrt: von Weißwasser in Richtung Trebendorf auf der Tiergartenstraße (K8476). In großer Rechtskurve Parkmöglichkeit (ausgeschildert). Von dort geht es in Begleitung zu Fuß zur archäologischen Ausgrabungsstätte (festes Schuhwerk wird empfohlen).

Zeit
von 10:00 – 15:00 Führungen zu jeder vollen Stunde

Das Landesamt für Archäologie Sachsen führt in den Vorfeldern der Tagebaue Nochten und Reichwalde seit Mitte der 90er Jahre großflächige Grabungen durch. Das hier geöffnete Grabungsareal befindet sich nordwestlich von Weißwasser. Ein altes Quellgebiet bot hier hervorragende Siedlungsbedingungen, die die bronzezeitlichen Menschen zur Errichtung eines Dorfes einluden. Aber auch gut 2000 Jahre später wurde das Wasser von mittelalterlichen Pechbrennern genutzt. Fachleute erläutern die archäologischen Funde und Befunde.

 


Marginalspalte

© Landesamt für Archäologie