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Ausstellung: »Auf der hohen Kante - 20 Pfund Silbermünzen aus der Sächsischen Schweiz«

Bild: Die Ausstellung war vom 31.05. - 26.08.2018 im Stadtmuseum Pirna zu sehen.

Die Ausstellung war vom 31.05. - 26.08.2018 im Stadtmuseum Pirna zu sehen. 
(© Landesamt für Archäologie)

Unter der Schirmherrschaft des Sächsischen Finanzministers Prof. Dr. Georg Unland zeigt das Landesamt für Archäologie Sachsen in Zusammenarbeit mit dem Münzkabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden den vor einem Jahr in der Sächsischen Schweiz entdeckten Münzschatz.
Bergsteiger fanden Ende April 2016 zufällig beim Klettern einige Münzen in einer Felsspalte. Unverzüglich benachrichtigten sie die Polizei, die ihrerseits das Landesamt für Archäologie Sachsen einschaltete. Für das Landesamt für Archäologie Sachsen begann damit eine ungewöhnliche Fundbergung:
Mehrfach durchgeführte Nachuntersuchungen ließen diese Entdeckung mit insgesamt 2275 Silber- und zwei Goldmünzen sowie einem Gesamtgewicht von knapp 20 Pfund zu einem der größten Münzschatzfunde Sachsens werden. Die Prägedaten der Fundstücke liegen in einem Zeitraum zwischen den Jahren 1626 und 1819. Jede der einzelnen Münzen selbst war damals gängiges Zahlungsmittel, aber die angetroffene Masse sowie ihre außergewöhnliche Deponierung machen den besonderen Wert dieses Schatzfundes aus. Die spannende Geschichte der Entdeckung, die Rätsel um die Niederlegung und der Fund selbst sorgen seit seiner Auffindung immer wieder für größtes Interesse.
Die Ausstellung zeigt als Erstpräsentation nicht alle Fundstücke, gibt aber einen sehr guten Überblick über die Zusammensetzung der knapp 10 kg Silbermünzen.
Allgemeinverständliche Texte führen in das komplexe Thema der Münzkunde ein, beschreiben die damalige Kaufkraft des „kleinen Vermögens“ und spekulieren über die Gründe, warum man die Barschaft an so einem geheimen Ort auf die „hohe Kante“ legte. Den gestalterischen Rahmen der Ausstellung bilden Szenerien der Sächsischen Schweiz, die zeitgenössischer Druckgrafik vom Anfang des 19. Jahrhunderts entnommen wurde.
 
Bild: Fundort: Geheim

Fundort: Geheim 
(© Landesamt für Archäologie)

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