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Archiv 2016

01.03.2016 - Fachworkshop: Barocke Kindergräber im archäologischen Kontext in Dresden

Bild

Zahlreiche Wissenschaftler aus verschiedenen Fachbereichen trafen sich zum Workshop am 29. Februar 2016 in Dresden.
(© Landesamt für Archäologie)

Zu einem interdisziplinären Workshop zum Thema: Barocke Kindergräber im archäologischen Kontext, trafen sich am 29. Februar 2016 zahlreiche Fachwissenschaftler im Landesamt für Archäologie Sachsen.

Im Fokus standen die bei archäologischen Rettungsgrabungen geborgenen  Kindergräber  des 16. und 17. Jahrhunderts vom Dresdner Frauenkirchhof, vom  Grünen Friedhof in Freiberg sowie  vom Kirchhof von Gablenz. Aufgrund der hohen Fragilität der Skelette, der reichen Beigaben und dem vor Ort herrschenden Zeitdruck wurden viele der Gräber im Block geborgen, um sie später unter optimaleren Voraussetzungen zu restaurieren und konservieren sowie wissenschaftlich zu untersuchen. Deshalb ruhen die Blöcke derzeit noch in der Kühlung der Restaurierungswerkstätten des Landesamtes.

Bild: Präparieren einer barocken Kinderbestattung mit vielfältigen Beigaben für die Blockbergung, Freiberg, Grüner Friedhof.

Präparieren einer barocken Kinderbestattung mit vielfältigen Beigaben für die Blockbergung, Freiberg, Grüner Friedhof. 
(© Landesamt für Archäologie)

Der Workshop diente daher dem  Erfahrungsaustausch von  Fachkollegen auf den Gebieten der Archäologie, Anthropologie, Restaurierung, Geschichte und Volkskunde, um den jeweiligen Stand in Forschung, Methodik und Technik zu bestimmen. Auf dieser Grundlage  wurden  Maßnahmen zur möglichst umfassenden Erschließung dieser Gräber bei gleichzeitig größtmöglicher Erhaltung diskutiert. Vor allem die überaus vielschichtige  Befund- und Fundsituation in den Gräbern mit der Vergesellschaftung zahlreicher unterschiedlichster Materialgruppen wie Knochen, verschiedenste Metalle, Pflanzen, Textilien, Papier und Leder stellt eine restauratorische und konservatorische Herausforderung dar. Diese zu lösen ist Voraussetzung  für alle weiteren archäologischen, anthropologischen und volkskundlichen Fragestellungen. So entspannen sich im Anschluss an die  Fachvorträge  intensive Diskussionsrunden zu möglichen Herangehensweisen und  Lösungsansätzen sowohl für die Restaurierung als auch für die unterschiedlichen Forschungsdisziplinen. Das Landesamt für Archäologie plant die Ergebnisse des Workshops  zu publizieren.


Chr.Hemker / F. Schilling


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