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Öffentliche Führung: Brunnen der Jungsteinzeit

Ende der Winterpause! Nächste öffentliche Führung: 22.03.2017 - 16.00 - 17.00 Uhr

Bild: Noch rätseln die Ausgräber, wie das Rehkitz in den Brunnen gelangte.

Noch rätseln die Ausgräber, wie das Rehkitz in den Brunnen gelangte. 
(© Landesamt für Archäologie)

Im Herbst 2014 entdeckten Archäologen zwei Brunnen aus der Jungsteinzeit im Tagebau Schleenhain, Abbaufeld Peres. Die seltenen Befunde wurden mit Schwerlastkränen komplett als tonnenschwere Blöcke geborgen und zur weiteren Untersuchung in eine Halle nach Großstolpen bei Groitzsch gebracht.
Während die Ausgrabung des kleineren Brunnens bereits im letzten Jahr abgeschlossen werden konnte, steht  nun der ehemals 32 Tonnen schwere größere Brunnenblock im Fokus der  Untersuchungen. Mittlerweile hat man bereits ca. 60 cm abgetragen und eine erste Sensation entdeckt:
Vor ca. 7000 Jahren, als der Brunnen schon nicht mehr genutzt wurde und halb verfüllt war, ist ein ungefähr drei Monate altes Rehkitz  in den Schacht gefallen. Inzwischen wurden die Knochen entnommen und liegen derzeit einer Archäozoologin für weitere Analysen vor.

Im Augenblick ruhen die praktischen Arbeiten am Brunnen, und das Team konzentriert sich auf die auswertenden, theoretischen Arbeiten.
Ab dem Frühjahr haben unsere Besucher dann  wieder regelmäßig die Gelegenheit den Ausgräbern über die Schulter zu blicken und die Brunengrabung sowie die begleitende kleine Ausstellung zur Jungsteinzeit zu besichtigen.

Bitte merken Sie sich schon jetzt den nächsten Termin vor:
am: 22. März 2017
von: 16:00 bis 17:00 Uhr

Die Werkhalle befindet sich:
An der B176 1, 04539 Groitzsch, Großstolpen.

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Weitere Informationen

Archäologen über die Schulter geschaut

Anfahrtsskizze Großstolpen

© Landesamt für Archäologie