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Archäologiethesaurus

Bild: Funderfassung im Archäologischen Archiv Sachsen.

Funderfassung im Archäologischen Archiv Sachsen. 
(© Landesamt für Archäologie)

Für eine moderne Erfassung archäologischer Sammlungsbestände ist ein kontrolliertes Vokabular unerlässlich. Nur so kann eine einheitliche Ansprache der Objekte garantiert und damit ihre langfristige Auffindbarkeit gewährleistet werden. Auch für die Einbindung in überregionale, nationale und internationale Kulturportale (DDB, Europeana) ist die Verwendung eines kontrollierten Vokabulars zwingend erforderlich.

Die 2008 gegründete AG Archäologiethesaurus, in der Archäologen aus ganz Deutschland zusammenarbeiten, hat sich zum Ziel gesetzt, ein vereinheitlichtes, überregional verwendbares Vokabular aus klar definierten Begriffen zu entwickeln, das die – nicht nur digitale – Inventarisierung in Museen und Landesämtern erleichtern soll. Dieses Vokabular kann sowohl von Laien als auch von Fachwissenschaftlern benutzt werden. Die verwendeten Begriffe werden strukturiert und in mehreren Präzisionsebenen angeboten, so dass ein schrittweiser Einstieg möglich ist, aber dennoch die allgemein verwendeten Bezeichnungen zu finden sind.

Als ein Ergebnis der Arbeitsgruppe ist die suczessive Vorlage des Vokabulars in Form eines gedruckten Bestimmungsbuchs sowie als digitale Nachschlageliste vorgesehen.

Als erste Teilpublikation wird 2011 die Veröffentlichung der Fibeln und Nadeln erfolgen.

Die Gruppe trifft sich alle drei Monate, überwiegend im Helmsmuseum, Hamburg-Harburg.

Round Table „Archäologische Datenbanken und Thesauri“, 11./12.11.2010 im Japanischen Palais in Dresden:

 

S. Affeldt: Erfahrungen mit der Migration archäologischer Daten im Helms-Museum.

C. Flügel: "Museen vernetzt" und "Mainlimes Mobil" - Informationssysteme als Bindeglied zwischen Bodendenkmalen und Funden am Beispiel des Mainlimes-Abschnitts des Limes Welterbes.

R. Göldner: Datenaustauschformate. Erfahrungen und Schlüsse aus ADeX.

R. Heynowski: Beispiel Fibeln: Der Thesaurus als archäologisches Bestimmungsbuch.

H. Kaiser: Die Erfassungssystematik am Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg, Außenstelle Rastatt.

M. Merkel: Erfassen im Verbund. Erfahrungen mit der digitalen Erfassung (nicht nur) archäologischer Datenbestände in vier historischen Museen nach Abschluss des »Pilotprojektes Inventarisierung«.

K. Mertens: Zum aktuellen Stand der Entwicklung eines archäologischen Objektbezeichnungsvokabulars. Erste Ergebnisse der AG Archäologiethesaurus.

C. Rinne: Archäoinformatik in der Ausbildung. Vorbereiten statt Nachbereiten digitaler wissenschaftlicher Daten.

J. Schultze/E. Siegloff: ADNord – Ein Datenbanksystem zur Verwaltung der Archäologie im Aufbau.

D. Vollmann: DigiCult-Saarland – ein Erfahrungsbericht.

M. Wilbertz: Zur Thesaurierung von Datierungsangaben - die AG Thesaurusfragen des Verbandes der Landesarchäologen.

Dr. habil. Ronald Heynowski

Referatsleiter Inventarisation / Dokumentation

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Ausstellungen

Bild: smac Logo

Sachsens Schaufenster der Archäologie

Kooperationsprogramm SN - CZ

Bild: EU Logo mit Verweis auf die Europäische Union und den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Bild: Logo Archaeomontan

ArchaeoMontan 2018 - Mittelalterlicher Bergbau in Sachsen und Böhmen

Archäologische Gesellschaft in Sachsen e.V.

Mitglied von DRESDEN-concept

Bild: Logo von Dresden Concept

Archäologische Denkmale im Projekt PEGASUS

LfA unterstützt das Programm »Pegasus – Schulen adoptieren Denkmale«

Bild: Biehla

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