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Archiv 2009

30.06.2009 - Kooperationsvertrag zwischen Landesamt für Archäologie und Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie heute unterzeichnet

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v.r.: Dr. Eva-Maria Stange, Staatsministerin im Ministerium für Wissenschaft und Kunst; Prof. Dr. Jean-Jacques Hublin, MPI für Evolutionäre Anthropologie; Dr. Regina Smolnik, Landesarchäologin; Herr Thomas Spring, Projektleiter Haus der Achäologie Chemnitz.
(© Landesamt für Archäologie)

Dr. Eva-Maria Stange: "Mit dieser wissenschaftlichen Kooperation werden neueste Forschungsergebnisse in das Haus der Archäologie einfließen"

"Mithilfe dieser Kooperation wird es gelingen, das Haus der Archäologie zu einem zukunftsorientierten Museumslabor zum Werden Sachsens zu gestalten, in das neueste wissenschaftliche Erkenntnisse einfließen", sagte heute Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, anlässlich der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem Landesamt für Archäologie und dem Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie Leipzig.

Ziel der Kooperation sei, so die Ministerin, die museale Präsentation der Urgeschichte des Menschen, seiner Entwicklung und der damit verbundenen Umweltfaktoren inhaltlich vorzubereiten. Die Kooperationsvereinbarung erstrecke sich auch auf Sonderausstellungen, die ab 2012 im Haus der Archäologie in Chemnitz gezeigt werden können. Die Zusammenarbeit könne auch auf andere Felder wie interdisziplinäre Forschung, Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses, Transfer wissenschaftlicher Ergebnisse oder die Organisation von Tagungen erweitert werden.

Im Chemnitzer Haus der Archäologie ist eine ganze Etage der Entwicklung des Menschen und seinem ersten Auftreten in der mitteldeutschen Region vorbehalten. Zusammen mit dem Max-Planck-Institut wollen die Ausstellungsmacher den Einfluss des Klimas auf die Evolution erkunden und in einem großen Museumslabor Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Frühmensch, Neandertaler  und Homo sapiens darstellen, die alle ihre Spuren in der mitteldeutschen Region hinterlassen haben.

Das Max-Planck-Institut wurde 1997 gegründet und analysiert die Geschichte der Menschheit unter Zusammenführung von natur-, geistes- und sozialwissenschaftlichen Ansätzen. Der interdisziplinäre Zugang soll zu neuen Einsichten in die Geschichte, die Vielfalt, die Anpassungen und die Fähigkeiten der menschlichen Spezies führen. Das Institut arbeitet unter anderem an der Entschlüsselung des genetischen Codes des Neandertalers und legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Entstehung der kulturellen Kompetenz des Menschen und seiner unmittelbaren Vorfahren.

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